Willensvollstrecker: Mehr Sicherheit beim Nachlass

Was macht ein Willensvollstrecker?

Ein Willensvollstrecker ist Vertrauensperson des Erblassers

Ziel der Willensvollstreckung ist die friedliche & effiziente Erbteilung. Bis es soweit ist, muss die Erbschaft vom Willensvollstrecker verwaltet werden. Dazu gehört auch Schulden zu tilgen und Vermächtnisse auszurichten.

Erbschaft verwalten

Bewirtschaftung der Vermögenswerte, Buchführung über Erträge aus Vermögen

Schulden tilgen

Kosten im Zusammenhang mit dem Erblasser und der Erbschaft tilgen

Vermächtnisse ausrichten

Zuwendungen aufgrund der Verfügung des Erblassers ausrichten

Erbteilung vorbereiten

Ausarbeitung und Vorschlag einer möglichen Erbteilung an die Erbengemeinschaft

1. Vorbereitung

Zu Lebzeiten plant der Erblasser zusammen mit dem zukünftigen Willensvollstrecker den Nachlass. Dazu gehören eine ausführliche Beratung und die Erstellung eines Testaments sowie ggf. der Beizug von Angehörigen.

2. Ernennung

Mit dem Ableben des Erblassers erfolgt die Eröffnung der letztwilligen Verfügung durch die zuständige Behörde. Anschliessend kann das Mandat als Willensvollstrecker formal angenommen werden.

3. Verwaltung

Die Verwaltung des Nachlasses ist eine der Hauptaufgaben des Willensvollstreckers. Dazu gehören unter anderem die Erstellung der letzten Steuererklärung des Erblassers bis zum Ableben und das Steuerinventar sowie die Verwaltung und ggf. Liquidation einzelner Vermögenswerte zur Schuldentilgung.

4. Erbteilung

Sind bestimmente formale Prozesse abgeschlossen, Schulden getilgt und Vermächtnisse ausgerichtet kann der Erbengemeinschaft ein Erbteilungsvorschlag ausgearbeitet und unterbreitet werden. Mit dem Abschluss der Erbteilung endet das Mandat des Willensvollstreckers.

Wie ist der Ablauf bei einer Willensvollstreckung?

In 4 Schritten zur Erbteilung

Das Mandat eines Willensvollstreckers lässt sich grob in 4 Etappen einteilen. Dazu gehören die Vorbereitungen, die Ernennung des Willensvollstreckers, die Verwaltung des Nachlasses sowie die Erbteilung.

Lernen Sie Ihren Willensvollstrecker kennen

Marius Schindler studierte Wirtschafts- und Rechtswissenschaften an der Universität Zürich

Er ist ausgebildeter Mediator für Wirtschafts- & Arbeitsmediation, Nachfolge- & Nachlassregelungen, Familenunternehmen sowie Trennungen & Scheidungen.

Marius Schindler ist auf hochstrittige Mehrparteienkonflikte spezialisiert und verfügt über diverse systemische Weiterbildungen

Marius Schindler

Willensvollstrecker Expertiva AG
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Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine Willensvollstreckung?

Eine Willensvollstreckung wird nach Aufwand im Stundenhonorar verrechnet. Bei der Expertiva AG ist dies CHF 280.00 pro Stunde zzgl. MWST. Eine Verrechnung auf Provisionsbasis oder ein Pauschalhonorar können wir nicht anbieten und ist auch rechtlich nicht tragbar.

Wie lange dauert eine Willensvollstreckung?

Eine Willensvollstreckung  dauert unterschiedlich lange und ist abhängig von der Komplexität. Bei einfachen Fällen gilt ein Richtwert von 4 – 12 Monaten als guter Erfahrungswert. Bei schwierigen Fällen kann eine Erbteilung bis zu 3 Jahren dauern.

Wie kann ich einen Willensvollstrecker ernennen?

Ein Willensvollstrecker wird durch eine letztwillige Verfügung des Erblassers ernannt. Normalerweise ist dies ein Testament, welches an einem sicheren Ort aufbewahrt oder bei einer amtlichen Stelle hinterlegt wird.

Kann ich nur eine natürliche Person ernennen?

Nein. Sie können sowohl natürliche Personen als auch juristische Personen ernennen. Die Ernnenung ist allerdings höchstpersönlich. Bei einer natürlichen Person besteht jedoch ein Ausfallrisiko (Krankheit, Unfall, Tod).

Was passiert wenn die Erben Streiten und sich nicht einigen?

Ein Willensvollstrecker soll eine friedliche & effiziente Abwicklung des Nachlasses bewirken. Im Konfliktfall vermitteln wir zwischen den Parteien und suche stets eine Lösung welche die Interessen aller Parteien bestmöglich berücksichtigt.

Können die Erben dem Willensvollstrecker kündigen?

Nein. Ein Willensvollstrecker wird vom Erblasser ernannt und kann nicht von den Erben ausgewechselt oder abgesetzt werden. Allerdings steht es den Erben frei vom Erbteilungsvorschlag einstimmig abzuweichen.